- Ultraschalldiagnostik
- Doppler/Farbdoppler
- Echokardiographie
- Zwillingsschwangerschaft
- Nackentransparenz-Messung (NT)-Messung


Ultraschalldiagnostik
Mit Hilfe modernster Ultraschallgeräte können wir Ihnen Diagnostik auf höchstem Standard bieten. Ziel ist es, die routinemäßig durchgeführten Untersuchungen Ihres Frauenarztes zu ergänzen. Sei es wegen spezieller Fragestellungen und besonderer Krankheitsbilder oder auch wegen des Wunsches der Eltern, sich der Gesundheit ihres Kindes sicher zu sein. Um dies zu gewährleisten setzen wir eines der leistungsstärksten und modernsten Ultraschallgeräte amerikanischer Herkunft ein.

Bei Ultraschall handelt es sich um extrem hohe Töne, die ihre Umgebung in Schwingungen versetzen und von Hindernissen als Echo zurückgeworfen werden. Aus diesen Schallwellen wird ein Computerbild des Kindes erstellt.

Die Ultraschallwellen schaden dem Kind nicht! Die Untersuchungen sind nicht schmerzhaft.

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Doppler / Farbdoppler
Die Dopplersonographie ist eine spezielle Form des Ultraschalls. Sie gibt Auskunft über den Blutfluss in der Nabelschnur sowie in den kindlichen Blutgefäßen und somit Hinweise auf die Versorgungssituation des Kindes. Durch Untersuchung und Beurteilung der Blutströme in den repräsentativen kindlichen und mütterlichen Blutgefäßen lassen sich mögliche Gefährdungen von Kind und Mutter frühzeitig erkennen. Heutzutage ist eine Schwangerschaft mit keinem anderen Verfahren zuverlässiger zu überwachen. Insbesondere sogenannte Risiko-Schwangerschaften bedürfen einer solchen Beobachtung. Mithilfe dieser modernen Verfahren lassen sich ernsthafte Komplikationen in der Regel für Mutter und Kind vermeiden.

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Echokardiographie
Mit Hilfe der farbcodierten Doppler-Sonographie und Duplex-Sonographie sind heutzutage praktisch alle wichtigen Herzmissbildungen, eine der häufigsten angeborenen Fehlanlagen überhaupt, schon in der 18. - 20. Schwangerschaftswoche diagnostizierbar. Die leistungsstarken Ultraschallgeräte erlauben neben einer sehr hohen Auflösung auch die exakte Darstellung der zuführenden und abgehenden Gefäße des Herzens sowie die Beurteilung der Strömungsgeschwindigkeiten und damit der Herzklappenfunktion.

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Zwillingsschwangerschaft
Mehrlingsschwangerschaften stellen grundsätzlich ein erhöhtes Risiko für Mutter und Kind da. Unter Einsatz der modernen Doppler- und Farbdoppler-Sonographie ( s. o.) als obligates Untersuchungsverfahren im Rahmen der engmaschigen Schwangerschaftsbetreuung jedoch heutzutage ein Höchstmaß an Sicherheit gegeben. Mit Hilfe dieser Techniken ist es auch bei Risikoschwangerschaften inzwischen zu gewährleisten, einen natürlichen Schwangerschaftsverlauf bis zur Geburt zu begleiten bzw. bei Einsetzen von Störungen oder Risiken frühzeitig zu reagieren.

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Nackentransparenz-Messung (NT)-Messung
(Ersttrimester-Screening)

Bei einer gewünschten Schwangerschaft steht die Freude der werdenden Mutter ganz im Vordergrund. Dem steht nicht selten die Sorge um die Gesundheit des sich entwickelnden Kindes entgegen. Diese Angst um ihr Kind ist ein natürlicher Teil des "Muttersein" und wird sie nicht nur in der Zeit der Schwangerschaft sondern auch darüber hinaus begleiten.

Dank der medizinischen Neuerungen lassen sich diese Ängste betreffend der Schwangerschaft heutzutage relativieren und rational minimieren.

Man weiß, dass mit zunehmendem Alter einer Schwangeren die Wahrscheinlichkeit wächst, ein genetisch krankes Kind zu gebären. Daher wurde bisher allen werdenden Müttern ab 35 Jahren empfohlen, eine Abklärung dieses Risikos durch eine Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) bzw. Entnahme von Gewebe aus dem Mutterkuchen (Chorionzottenbiopsie) in der Frühschwangerschaft vornehmen zu lassen. Hierdurch ließ sich allerdings nur ein Drittel aller genetisch kranken Kinder nachweisen. Mit anderen Worten blieben zwei Drittel aller chromosomkranker Kinder, und zwar insbesondere die der Frauen jünger als 35 unentdeckt.

Erfreulicherweise steht heutzutage mit der Messung der fetalen Nackentransparenz (engl. nuchal translucency NT), die die Abhebung der Nackenhaut beschreibt, ein zuverlässiger Parameter zur Verfügung. Mit diesem kann bereits zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche das Vorliegen einer kindlichen Krankheit (zum Beispiel Erbkrankheiten oder Herzfehler) erkannt werden. Nur in solchen Fällen wäre dann eine Fruchtwasserpunktion zur Abklärung der kindlichen Erbanlage zu empfehlen. Dieser Test ist nur von der rechnerisch vollendeten 11. bis zum Ende der rechnerisch 13. Schwangerschaftswoche durchführbar, was einer Scheitel-Steißlänge (Größe des Kindes von Kopf bis Po) von 45 bis 82 mm entspricht. Nach dieser Zeit ist dieser Test nicht mehr aussagekräftig, da sich diese Hautabhebung im kindlichen Nacken nach dieser Zeit wieder zurückbildet.

Allein anhand des Messwertes der Distanz dieser Hautabhebung im Nackenbereich kann mit einer Wahrscheinlichkeit von 75 % eine chromosomale Störung (Erbkrankheit) erkannt werden. Bei der gleichzeitigen Auswertung bestimmter mütterlicher Blutwerte ist diese Wahrscheinlichkeit auf bis zu 90 % zu erhöhen, durch sonographischen Nachweis bestimmter weiterer kindlicher Strukturen wie dem Nasenbeinknochen sogar auf bis zu 97%.

Diese Wahrscheinlichkeit wird ausgedrückt durch eine Zahlenrelation. Eine 35-jährige Schwangere hat auf Grund ihres Alters ein statistisches Risiko von 1 : 375. D. h., dass sich in dieser Altersgruppe rein statistisch bei 375 geborenen Kindern ein erbgeschädigtes Kind befindet.
Diese Zahlenrelation verändert sich nach Messung der Nackentransparenz (NT) entweder deutlich nach oben, z. B. 1 : 50 oder nach unten, z. B. 1 : 800. Dies entspricht im ersten Fall im Altersrisiko einer 40-jährigen Frau und im zweiten Fall dem einer 27-jährigen Frau. Im Sinne des sogenannten Ersttrimester-Screenings lässt sich diese Risikoberechnung durch die Miteinbeziehung der mütterlichen Blutbestimmung untermauern bzw. weiter verfeinern.

Wird dieses Verfahren bei allen Schwangeren angewendet, können somit frühzeitig mit über 90 %-iger Sicherheit Kinder mit bestimmten Erbleiden erkannt werden. Hierdurch wird nur noch in diesen besonderen Fällen eine weitere Abklärung z. B. über den Weg einer Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) bzw. Gewebeentnahme von Mutterkuchen (Chorionzottenbiopsie) notwendig sein. Gleichzeitig können diese Techniken, die wie jeder medizinische Eingriff mit einem gewissen Risiko behaftet sind, in Fällen, in denen die Risikoabschätzung durch die NT-Messung ein günstiges Ergebnis erbrachte, vermieden werden.

Es wird ersichtlich, dass es sich bei der NT-Messung um eine ausgesprochen hilfreiche Neuerung in der Pränataldiagnostik handelt, die für alle Schwangeren in Frage kommt. Leider wird diese Untersuchung nicht von den gesetzlichen Krankenversicherungen erstattet. Wir bieten eine solche Untersuchung jedoch gerne als Selbstzahlerleistung (IGeL) an.

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